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    May 29

    Die größten Fitness-Lügen


    1. Viel Training bringt viel

    FAKT: Im Training müssen Reize gesetzt werden, um voranzukommen. Der Körper reagiert, indem er bei der nächste Einheit mehr Energie freisetzt (Superkompensation). Wird dem Körper nach einem Training eine Ruhepause gegönnt, kann und wird die nächste Einheit somit auf einem höheren Leistungsniveau absolviert. Sind Pausen zu kurz oder zu lang, stagniert die Leistung oder fällt bei Übertraining sogar ab.
    Im Ausdauersport benötigt der Körper zwischen 24 und 36 Stunden, im Kraftsport 48 bis 72, beim Koordinationstraining sogar 72 bis 96 Stunden, so der Dozent an der Sporthochschule Köln Prof. Dr. Ingo Froböse. Für Anfänger und Neu-Einsteiger gilt sogar ganz klar: weniger ist mehr. Für die Anpassungsprozesse in der Muskulatur ist Kontinuität besonders wichtig. Es reicht sogar ein Ein-Satz-Training, wenn ein bis drei Workouts die Woche absolviert werden, um Bodyshaping bei Frauen und Muskelzuwachs bei Männern zu bewirken.
     

    2. Nur Ausdauertraining verbrennt Fett

    FAKT: Wer abnehmen will, der muss seine Ausdauer trainieren - so lautet jedenfalls ein Irrtum, der viele zum Radfahren oder Laufen treibt, obwohl sie eigentlich lieber Gewichte stemmen. Dabei ist Krafttraining genauso effektiv. Es pusht und stärkt Knochen und Muskeln, stimuliert den Kreislauf und verbrennt Kalorien.
    An der University of Wisconsin hat man im Rahmen einer Studie heraus gefunden, dass ein Krafttraining den Stoffwechsel und den Energieumsatz für die nächsten 48 Stunden erhöht. Nach einem Kardio-Training hielten diese positiven Effekte dagegen nur eine halbe Stunde an. Krafttraining mit kurzen Pausen zwischen den einzelnen Sätzen verbessert zudem die Ausdauer. Bauen Sie viele Übungen, die möglichst mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen, in Ihren Trainingsplan ein: Langhantel-Rudern, Kniebeugen, Bankdrücken, Ausfallschritt mit Gewichten zum Beispiel.
     

    3. Crunches bringen den Waschbrettbauch

    FAKT: Crunches kräftigen zwar die Muskeln, bauen aber kaum Fett ab. Das mit den Crunches hart erarbeitete Sixpack sehen Sie nur, wenn Sie auch die darüber liegende Fettschicht wegtrainieren.

    Also: Mehr Kalorien verbrennen als Sie konsumieren. Das geht am effektivsten durch Sport und eine fettarme Ernährung.
     

    4. Effektives Training muss weh tun

    FAKT: "No pain, no gain" sprach Mr. Schwarzenegger zu seiner aktiven Zeit, doch Recht hat er damit nicht. Schmerz beim Training ist immer falsch. Muskelkater danach? Ein, zwei Tage sind okay. Länger anhaltende Muskelschmerzen signalisieren Verletzungen oder zu kurze Pausen.
     

    5. Fett kann an bestimmten Stellen des Körpers gezielt verbrannt werden

    FAKT: Dies ist leider nicht möglich, da der Körper nicht bestimmen kann, woher er das Fett zur Energiegewinnung nimmt. Denn wenn der Körper Energie benötigt, müssen Fette, beziehungsweise die entsprechenden Spaltprodukte im Blut zirkulieren. Dafür wird das eingelagerte Fett global zerteilt und in Umlauf gebracht.
    Die Wahl der Fettquelle erfolgt per Zufallsprinzip. Das heißt, von jeder Stelle wird etwas Fett abgezwackt.
     

    6. Hört man mit Krafttraining auf, werden Muskeln zu Fett

    FAKT: Fett und Muskeln bestehen aus verschiedenen Komponenten; Fett aus Triglycerinen und Muskeln aus Proteinen. Das eine kann sich nicht in das andere verwandeln. Wenn man mit Krafttraining aufhört, schwindet die Muskelmasse durch das fehlende Training. Dadurch verringert sich der Kalorienverbrauch.
    Bei unveränderter Ernährungsweise setzt der Körper entsprechend Fett an. So entsteht der Eindruck, als ob die Muskeln sich in Fett verwandeln. Dies ist allerdings eine Illusion.
     

    7. Gerätetraining ist optimal

    FAKT: Für die Kräftigung (fast) jedes Körperteils gibt es im Studio eine Maschine. Gerätetraining gilt als das Nonplusultra des Muskelaufbaus. Doch es kann riskant sein, da selbst die simpelsten Übungen Bewegungsabläufe enthalten, die für den Körper ungewohnt oder sogar unnatürlich sind.
    Männer, die zwei Jahre lang beim Gerätetraining von der Georgia State University begleitet wurden, brachten es an den Tag: Ihre Kraft verbesserte sich zwar um 34 Prozent, doch zugleich verschlechterten sich Ihre Werte für Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn und Koordinationsvermögen um 3,5 Prozent. Das Gerätetraining fordert den Körper zu einseitig. Trainieren Sie häufiger mit Freihanteln oder mit Ihrem Körpergewicht.
     

    8. Rückentraining führt zu aufrechter Haltung

    FAKT: Für eine aufrechte Haltung müssen die Bauchmuskeln im gleichen Maße trainiert werden wie die Rückenmuskeln. Für alle Muskeln gilt: Auch die Antagonisten, die "Gegenspieler", aufbauen.
     

    9. Jeder hat das Zeug zur durchtrainierten Figur

    FAKT: Traurig, aber wahr: Von 10.000 Männern haben nur 20 das genetische Potenzial zum Bodybuilder. Zu 60 Prozent sind Körperbau und Gewicht durch unsere Gene definiert.
    Der Physiologe Claude Bouchard hat in einer Langzeitstudie herausgefunden, dass rund zehn Prozent der Bevölkerung überhaupt nicht auf Fitnesstraining ansprechen, die so genannten "non-responders". Sie werden weder merklich schneller, noch stärker oder ausdauernder. Etwa genauso viele Menschen allerdings reagieren besonders gut auf Training, das sind die "high-responders". Es verhält sich aber trotzdem nicht so, dass Wollen nur eine untergeordnete Rolle spielt.
     

    10. Wer schwitzt, ist schlecht trainiert

    FAKT: Körperliche Arbeit erzeugt Wärme und diese muss der Körper nach außen abgeben, um zu verhindern, dass das System überhitzt. Je fitter Sie sind, desto mehr schwitzen Sie. Transpiration zeigt nur, dass Ihr körperliches Kühlsystem funktioniert.
    Die Zunahme des Schweißverlustes in Abhängigkeit von Leistungsintensität, Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit wird von dem Sportarzt Dr. Kurt A. Moosburger beschrieben. Er rät dazu, schon während der sportlichen Belastung in regelmäßigen Abständen kleine Mengen Flüssigkeit (etwa 200 bis 250 ml alle 15 Minuten) zu sich zu nehmen.
     
    (Jannis Vahl)
    May 28

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    May 26

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    Mein Rat für den heutigen Tag:
     
    Die Seele einfach baumeln lassen,
    die Unbeschwertheit inhalieren,
    mit allen Sinnen geniessen
    und neue Kräfte aktivieren.
    May 05

    so spielt das Leben

    Eine Frau saß in einer Bar und gönnte sich
    einen After-Work-Drink mit Ihren besten
    Freundinnen. Plötzlich betrat ein gut
    gebauter, extrem sexy aussehender, junger
    Mann die Bar.

    Er war so umwerfend, dass sie ihn
    ununterbrochen anstarrte.
    Der junge Mann bemerkte ihren starren Blick
    und ging direkt auf sie zu.

    Bevor sie sich entschuldigen konnte für ihr
    Verhalten, lehnte sich der junge Mann über
    sie und flüsterte ihr ins Ohr:

    "Ich mache alles, absolut alles, was
    immer du
    willst, sei es noch so extravagant, für 20
    Euro, ohne sonstige Gegenleistung!"

    Ganz aufgeregt fragte die Frau, wo der Haken
    sei.
    Der junge Mann wiederholte:

    "20 Euro und Du musst mir nur sagen,
    was
    du
    willst, in drei Worten!"

    Die Frau dachte einen Moment über seinen
    Vorschlag nach, dann zog sie ganz behutsam
    einen 20 Euro-Schein aus der Tasche.
    Sie drückte ihm den Schein ganz gefühlvoll
    in
    die Hand, zusammen mit ihrer Privatadresse.

    Sie schaute ihm tief in die Augen, spitzte
    ihre Zunge und ließ sie ganz langsam über
    ihre Lippen gleiten.

    Sie legte ihm eine Hand auf den
    Oberschenkel,
    lehnte sich mit ausgestreckter Brust zu ihm
    hinüber und flüsterte ihm ins Ohr:
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    "PUTZ MEIN HAUS!" :-)