Wenn Ihr Euch schon auf meine Space verirrt habt, dann müsst Ihr auch etwas Nettes hierlassen. Ich freue mich über jeden Eintrag und jedes Bild. Also ran an die Tasten und legt los !
Ich schaue nach Innen. Ich schaue nach Außen. Ich suche das Licht in der Dunkelheit. Dunkle Tage, lange Nächte. Der erste Schnee ist schon gefallen. Eine Kerze im Fenster soll Wege weisen. Kommt meine Ahnen, kommt her zu mir. Geladen seid Ihr, mit mir zu speisen. Geladen seid Ihr, mit mir zu trinken. Ehre, wem Ehre gebührt! Hier stehe ich nun im Kreis der Alten. Zwischen den Welten, jenseits der Zeit. Ein helles Feuer in der Mitte. Der Rat ist versammelt, die Weisen bereit. Sie sind meinem Ruf gefolgt. Ich grüße Euch, meine Brüder und Schwestern! Ich grüße Euch, die Ihr gekommen seid! Ich Danke Euch für Rat und Hilfe! Ich Danke Euch für Schutz und Geleit! So zieh ich nun weiter, jenseits der Zeit... Die Alte am Fluss erwartet mich schon. Sie wäscht die Seelen der Toten In den tosenden Fluten der Nacht. Sie heilt die Seelen der Lebenden, Die wagen, ihr ins Gesicht zu schaun. Sie gibt Kraft und Mut in der Dunkelheit. Sie grüßt mich: “Tochter”; Ich grüße sie: “Mutter”. Sie hält einen Korb für mich bereit. Ich wasche meine eigene Seele In den tosenden Fluten der Nacht. Dann ziehe ich weiter, jenseits der Zeit. Ich lauf durch die Wälder. Ich flieg über Felder. Die Krähe, mein Totem, sie gibt mir Geleit. Ich werde Sie und Sie wird Ich. Schwarze Schwingen zwischen Dunkel und Licht. Unter mir tagt der Rat der Tiere: Wölfe heulen zum Gruß. Falke und Adler ziehn ihre Kreise. Die Schlange ist grad aus ihrer Haut geschlüpft. Der Hirsch zeigt sein prächtiges Geweih. Die Grenzen sind dünn zwischen den Welten. Geöffnet die Tore zum Feenreich. Geister und Feen besuchen die Menschen Und wir können jetzt zu Ihnen gehn. Geladene Gäste aus uralten Tagen. Wir dürfen wandern zwischen den Welten jenseits der Grenzen der Zeit... Wir dürfen wandern zwischen den Welten, zwischen Licht und Dunkelheit... Leben ist Tod und Tod ist Leben! Jasra, 06.11. 2007